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Mittwoch, 30. September von 15:00 bis 17:00 Uhr

 

Literaturcafé - Wir lesen vor!

 

Hören Sie im Anschluss an Kaffee und Kuchen:

Theodor Storm: Der Schimmelreiter

(Teil 3 von 3)

 

Es lesen vor: Sara Ruge/Tania Vollmer

Eintritt: 10 € incl.  |  Bitte anmelden!

10,00 €


Donnerstag, 01. Oktober | 19:30 Uhr

KABRAETT im BMH

Lutz von Rosenberg Lipinsky:

Demokratur oder die Wahl der Qual

 

Die Demokratie ist in Gefahr. Sagen die einen.

Wir leben in keiner Demokratie. Sagen die anderen.

Es ist Zeit, mal darüber zu sprechen, was das denn überhaupt sein soll: „Herrschaft des Volkes“.

8000 Menschen gehen montags in Dresden auf die Strasse und rufen: „Wir sind das Volk!“ Und die restlichen 82 Millionen fragen sich: „Und wer sind wir dann?!“

Ja: Wer ist das Volk? Und: Geht es auf Demos? Wer ist der Souverän?

Und: Reicht es nicht, wenn man sich selbst beherrschen kann?

Wieso tun „die da oben“ immer, was sie wollen? Wer kontrolliert „die“?

Wieso gibt es mehrere Gewalten und warum werden die dann auch noch geteilt?

Wozu gibt es überhaupt eine Regierung, wenn die Opposition doch immer alles besser weiss?

Wer darf überhaupt wählen? Wen, warum und wie oft?

Wieso geben wir unsere Stimme ab und wundern uns über die anschliessende Stille?

Wenn die Mehrheit stets schweigt - entscheidet dann nicht immer eine Minderheit?

Was ist, wenn der Volkskörper wieder Durchfall bekommt? Wohin mit dem braunen Haufen? Und was zur Hölle sind „Überhangmandate“?

Wir regen uns auf wie selten, stellen alles infrage, wollen alles wissen und sind dann stets dagegen. Es wird Zeit, sich zu vergewissern: Wollen und können wir überhaupt Demokratie? Und ist sie alternativlos?

Vielleicht sollten wir mal wieder was Anderes ausprobieren: Monarchie, Plentokratie, Theokratie, Autokratie oder Anarchie. Vielleicht sind wir dann eines Tages zufrieden? Und bekommen, was wir wollen: Unsere Ruhe!?

Lutz von Rosenberg Lipinsky ist „Deutschlands lustigster Seelsorger“. Seit Jahren sorgt er sich auf unterhaltsame und intelligente Weise um die deutsche Seele. Und diese wühlt sich zur Zeit auf wie selten.

In seinem neuen Programm geht Lutz von Rosenberg Lipinsky daher nun an die Wurzeln. Er recherchiert, er stellt dar, aus und bloß - und die Systemfrage: Wozu Demokratie?

Demnächst bei uns: Lustiges Kabarett und intelligente Comedy!

 

Eintritt: 20 €  | 10 € ermäßigt

(Ermäßigung für Schüler, Studenten, Auszubildende bis 26 Jahren)

Mitglieder erhalten 20% Ermäßigung

 

20,00 €


Montag, 5. Oktober | 19:30 Uhr

 

IMPRO-Konzert

 

Soundtrips NRW präsentiert:

Irena Tomazin, Gesang

Michael Zereng, Persussion

Gäste:

Rochus Aust, Trompete

Fabian Neubauer, Klavier

 

 

Irena Z. Tomažin studierte Philosophie an der Universität Ljubljana. Sie ist als schaffende und aufführende Künstlerin in den Bereichen der experimentellen improvisierten Musik und des Bewegungstheaters aktiv. Auch gibt sie Stimm- und Bewegungsworkshops im In- und Ausland unter dem Titel "Moved by voice".

Sie veröffentlichte bisher drei Alben: Crying Game, Taste of Silence und Lump in the Throat. Ihre Musik und ihre Klangexperimente stellen eine Erforschung der Landschaften der Stimme dar, die da bestehen aus Wörtern, Textfragmenten, traditionellem melodischem Gesang und anderen Stimmtechniken, darunter Summen, Klicken und andere Geräusche des Mundes, die nicht nur zur Stimme, sondern auch zum Körper gehören.

Irena trat allein und mit einer Vielzahl an Ensembles und Musikern auf. Ihre Kompositionen für Stimme und Körper sind in den Büchern "Une exposition à être lue" und "Choréographier" von Mathieu Copeland veröffentlicht; sie wurden in Genf, Paris und Madrid aufgeführt. Sie entwarf neun Stimm- und Bewegungsperformances, die die Verbindungen zwischen Stimme, Gestik, Körper, Raum und Klang erkunden.

Irena leitet regelmäßig Workshops zu Stimme und Bewegung. Gelegentlich leitet sie auch Stimm- und Bewegungsworkshops an der Akademie für Theater, Radio, Film und Fernsehen in Ljubljana. 2004 wurde ihr das DanceWeb-Stipendium des Wiener Festivals ImPulseTanz gewährt, auf dem sie 2018 auch einen "Moved by voice"-Workshop leitete. 2007 wurde sie in das fünfwöchige Jerzy-Grotowski-Programmatelier aufgenommen; in der Folge nahm sie bis 2011 an weiteren Intensivkursen am Jerzy-Grotowski-Institut in Breslau teil. Als sie 2012 eingeladen wurde, ihre Performance "The Taste of Silence Always Resonates" zu präsentieren, leitete sie dort ebenfalls einen "Moved by voice"-Workshop.

 

Michael Zerang wurde in Chicago geboren; er ist assyrischer Abstammung und Amerikaner in erster Generation. Seit 1976 ist er professioneller Musiker, Komponist und Produzent mit Schwerpunkten auf improvisierter Musik, Free Jazz, zeitgenössischer Komposition, Marionettentheater, experimentellem Theater und internationalen Musikformen.

Als Schlagzeuger, Komponist und Mitarbeiter hat Zerang über einhundert Titel in seiner Diskographie. Seit 1981 trat er in den USA und 35 weiteren Ländern auf; er arbeitet mit einem sich stetig erweiternden Reservoir an Künstler*innen, hauptsächlich in den USA, West- und Osteuropa. Seit 2004 arbeitet er auch mit Musiker*innen und Künstler*innen im Nahen Osten zusammen. Für Auftritte, Workshops und Studien reiste er in den Jemen, den Libanon, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Ägypten, Syrien und Marokko.

Im November 2007 gab Zerang sein erstes Konzert in Polen; bis 2015 trat er über 100 mal dort auf. Mehrere dieser Konzerte gab er zusammen mit bereits bestehenden Ensembles auf Besuch in Polen, die Mehrheit aber in Zusammenarbeit mit polnischen Musiker*innen und Künstler*innen.

Michael gründete 1985 die Link's Hall Performance Series in Chicago, deren künstlerischer Leiter er bis 1989 war und in deren Rahmen er über 300 Konzerte aus den Bereichen Jazz, traditionelle folkloristische Musik, elektronische Musik und andere zukunftsweisende Musik produzierte. Von 1989 bis 2013 war er Aufsichtsratsmitglied der Link's Hall. Von 1994 bis 1996 produzierte er weitere Konzerte im Café Urbus Orbis und von 2001 bis 2005 in seinem eigenen Raum, The Candlestick Maker im Chicagoer Stadtteil Albany Park.

Zerang arbeitete ausgiebig mit zeitgenössischem Theater, Tanz und weiteren multidisziplinären Formen; er wurde dreimal (1996, 1998 und 2000) zusammen mit dem Redmoon Theater mit dem Joseph Jefferson Award für Originalkompositionen im Theater ausgezeichnet.

Michael lehrte als Gastkünstler an der School of the Art Institute of Chicago (SAIC) Performance-Technik, Sounddesign und Klang/Musik im Marionettentheater; außerdem lehrte er Rhythmusanalyse für Tänzer*innen am Dance Center des Columbia College, der Northwestern Universtity und dem MoMing Dance and Arts Center; ferner über Zusammenarbeit zwischen Komposition und Choreographie an der Northwestern University; schließlich Musik für Kinder am Jane Adams Hull House.

Derzeit ist er teils auf Tournee, leitet Workshops in improvisierter Musik und Schlagzeugtechnik und gibt privaten Unterricht in Rhythmusanalyse, musikalischer Komposition und Schlagzeugtechnik.

 

Eintritt: 8 €  |  5 € ermäßigt

Veranstalter: Soundtripps NRW

 

8,00 €


Samstag, 10. Oktober | 18:00 Uhr

 

JAZZ im BMH: Blue Rondo

Exklusive Jazzkonzerte in stilvoller Atmosphäre

 

Caspar van Meel Quartett

ON THE EDGE - das neue Album!

 

Denis Gäbel - Saxophone
Mike Roelofs - Klavier
Caspar van Meel - Kontrabass
Niklas Water - Schlagzeug

 

 

Der Titel des neuen Albums 'On the Edge‘ von Caspar van Meel ist kein Zufall - hier ist eine Band die sich traut Risiken einzugehen und sich gegenseitig inspiriert neue musikalische Räumen zu erforschen.

Swingen in bester Hardbop-Tradition, afrikanische Beats, krumme Taktarten und dabei grooven wie eine Funkband – das Caspar van Meel Quartett spielt modernen Jazz mit jeder Menge Energie.

„Ich möchte Stücke schreiben, die beides sind: intellektuell anregend und emotional bewegend“, sagt Caspar van Meel, Bandleader, Komponist und Bassist der Gruppe, über seine Musik. Die Kompositionen entwickeln sich organisch aus mehreren Formteilen, bringen klare Melodien - und bieten dabei ausreichend Platz für wiederkehrende Basslinien, kollektive Improvisationen und ausgedehnte Soli der einzelnen Instrumente.

Van Meel lässt sich inspirieren von legendären Bassisten wie Charles Mingus und Dave Holland: Musiker die nicht nur Meister sind auf deren Instrumenten sondern auch Bandleader mit einer eigenen kompositorische Sprache. John Goldsby, Bassist der WDR Big Band, über van Meel: „Seine Musik ist in der Jazztradition verwurzelt, aber er spielt mit einem Ohr an der Zukunft.“

Alle Musiker in dieser Band sind hervorragende Instrumentalisten und bekannte Namen in der Deutsche Szene, aber vor allem formen sie eine Band. Die Musiker vereint ein starkes Gefühl für Time, Feel und Respekt für die Tradition, aber jeder bringt seine individuelle Form von Wahnsinn ein.

Die neue CD im Quintett Besetzung erscheint im Oktober 2020 auf das Kölner label Label Float Music. Der Titel ‚On the Edge’ reflektiert einerseits das Ziel dieser Gruppe und der einzelnen Musiker sich künstlerisch weiter zu entwickeln und Grenzen zu verschieben. Andererseits ist es ein Kommentar auf unsere Zeit als Schnittstelle zwischen zwei Zeitaltern. Die neuesten Krisen konfrontieren uns in zunehmendem Maße mit den politischen, sozialen und ökologischen Schwächen unserer Gesellschaft. Wir stehen auf eine Grenze. In welche Richtung wollen wir gehen?

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von

Dr. Edmund und Dr. Annkatrin Meyer-Schwickerath. Vielen Dank!

 

Eintritt: 20 €  (inklusive Getränke)

Mitglieder erhalten 20% Ermäßigung

20,00 €


Sonntag, 25. Oktober | 17:00 Uhr

 

JUNGE ELITE

 

Mariacristina Buono, Klavier

Werke von J.S. Bach, Haydn, Beethoven und Mendelssohn-Bartholdy

 

Mariacristina Buono zählt zu den vielversprechendsten Pianisten der jüngeren italienischen Generation. Ihr Talent wurde im Alter von fünf Jahren von der Pianistin Alba Rosa Scattaglia entdeckt, ab dem Alter von neun Jahren studierte sie am Niccolo Piccinni Konservatorium in Bari.Bereits in dieser Zeit begann sie Konzerte zu spielen und gewann erste Preise bei mehr als 15 der wichtigsten italienischen Klavierwettbewerbe.

Nachdem sie 2009, im Alter von 17 Jahren, ihr Studium in Bari mit Bestnote beendet hat,  wurde sie in zwei der bedeutendsten Klavierschulen Italiens aufgenommen: der Solistenklasse von Benedetto Lupo am Konservatorium “Nino Rota” in Monopoli und der internationalen Klavierakademie Imola, wo sie bei Franco Scala und Enrico Pace studiert.

Seit 2015 lebt sie in Deutschland, wo sie  an der Musikhochschule Köln in der Klasse von Fabio Bidini ihre Fähigkeiten verfeinert. Zusätzlich zu ihrem Studium setzte sie sich in Meisterkursen mit bedeutenden Künstlern der Klavierwelt auseinander:  Andrzej Jasinski,  Alexander Lonquich, Joaquin Soriano,  Konstantin Bogino,  Michele Marvulli, Aldo Ciccolini,  Per Nystrom, Christopher Elton, Aquiles delle Vigne, Daniel Pollack, Eldar Nebolsin,Jeffrey Swann, Ilja Scheps und Claudio Martinez-Mehner gehörten zu ihren Lehrern.

 

Ihr Debüt als Solistin gab sie mit dem FIMA Orquesta im Alter von 22 Jahren in Almeria/Spanien.  Mariacristina Buono war mit Solo-Rezitals bereits in vielen europäischen Ländern zu hören, wo “ihre musikalische Intelligenz gepaart mit ihrer sinnlichen, einzigartigen Klangproduktion” sehr hervorgehoben und gelobt wurden. Vor allem der Komponist Robert Schumann nimmt im künstlerischen Schaffen von Mariacristina Buono eine besondere Rolle ein und ist fester Bestandteil ihrer Konzertprogramme.  Zu den Erfolgen, die Mariacristina Buono feiern konnte, zählt die Aufführung des Chopin-Solokonzertes bei der Paderewski-Academy in Polen, der erste Preis beim internationalen Musikwettbewerb “Luigi Zanuccoli” in Italien und die Auswahl als Stipendiatin der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung, die es ihr ermöglicht, sich einem breiten Publikum in Deutschland vorzustellen.

 

Eintritt: 15 € 

Mitglieder erhalten 20% Ermäßigung

15,00 €


Freitag, 30. Oktober | 19:30 Uhr

 

IMPRO-Konzert

 

Soundtrips NRW präsentiert:

Achim Kaufmann, Klavier

Ignaz Schick, Turntable(s), Elektronik, Objekte

Gäste:

Elisabeth Coudoux, Cello

Martin Blume, Schlagzeug

 

Ihre Musik kann man als elektro-akustisch bezeichnen: Kaufmanns Mixturen von traditionellen Klavierklängen, Pedal-Echos, Präparationen und Aktionen im Flügelinneren treffen auf fein ausdifferenzierte elektronische Schleifen und Klangflächen, die Schick mit Turntables, Sampler und Looper erzeugt und permanent durch manuelle Eingriffe prozessiert, stört und steuert. Mitunter entsteht im Zusammenspiel der Eindruck eines Meta- Instrumentes, bei dem akustische und elektronische Komponenten so ineinander greifen, dass sie kaum noch voneinander zu unterscheiden sind.
Die entstehende Musik bewegt sich stilistisch zwischen Third Stream, Musique Concrète, Neuer Musik und Jazz und entwirft eine ganz eigene Klangwelt, die in bester Tradition Europäischer Improvisation steht und diese weiter fortspinnt. Im Herbst 2020 wird eine Duo-CD auf Zarek erscheinen.

 


„Achim Kaufmann gehört seit vielen Jahren zu den an- und aufregendsten Persönlichkeiten der europäischen Jazz- und Improvisationsszene. Seine Musik zeugt von harmonischer Feinsinnigkeit und strukturellem Tiefgang; als brillanter Pianist und Komponist hat er über die reflektierte Auseinandersetzung mit der Tradition zu einer nuancierten, jetzt-zeitigen Klangsprache gefunden, in der Poesie, Energie und Abstraktion gleichermaßen präsent sind. Wie breit dabei auch sein stilistisches Spektrum ist, zeigen nicht nur Achim Kaufmanns jüngste Solo-Aufnahmen und die Duo-Veröffentlichungen mit dem Klarinettisten Michael Moore, sondern auch sein Mitwirken in so unterschiedlichen Ensembles wie „grünen" (mit Robert Landfermann und Christian Lillinger), „Skein" (u.a. mit Frank Gratkowski und Wilbert de Joode) oder Christian Lillingers „GRUND“.

(Aus der Begründung zur Vergabe des Albert-Mangelsdorff-Preises (Deutscher Jazzpreis)


Ignaz Schick steht für eine hybride, nach fast allen Seiten offene Haltung von Klang, die genauso der Tradition des Musiqie Concrete, dem Free Jazz, dem Noise, der Neuen Musik aber auch der tradtionellen aussereuropäischen Musik verpflichtet ist.
Er lernte zunächst als Biobauernsohn (in Niederbayern) Saxophon, studierte dann Bildende Kunst und autodidaktisch Komposition in München und wurde zu einem der wichtigen Akteure & Protagonisten der Berliner Experimentalmusikszene. Er ist ein überzeugter Netzwerker – musikalisch und politisch geprägt in den den 70er & 80er Jahren des 20. Jahrhunderts. Schick sieht sich eher als „Konzeptkünstler und Antimusiker. Er betreibt ein kleines Label und produziert häufig Events experimenteller Musik nicht nur in Berlin.

 

Eintritt: 8 €  |  5 € ermäßigt

Veranstalter: Soundtripps NRW

 

8,00 €