Bitte beachten Sie: Gemäß der aktuellen verschäften Coronaschutzverordnug vom 05.01.2021 müssen wir alle Veranstaltungen bis einschließlich 31. Januar 2021 absagen!


Informationen und Karten

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Mittwoch, 20. Januar

15:00 - 17:00 Uhr

 

Literaturcafé - Wir lesen vor

im Anschluss an Kaffee und Kuchen:

Stefan Zweig:

Brennendes Geheimnis (1/2)

 

Zweig beschreibt in seiner Novelle die Entwicklung des 12jährigen Edgar, der den Urlaubsflirt seiner Mutter beobachtet und an der Ungewissheit der Hintergründe der Annäherung verzweifelt. Er schildert die sehr verschiedenen Erlebnisqualitäten und moralischen Vorstellungen von Kind und Erwachsenem. Schließlich reift der Junge daran und teilt mit seiner Mutter deren „brennendes Geheimnis“.

 

Es lesen vor: Sara Ruge und Tania Vollmer

Eintritt: 10 € inkl. - Bitte anmelden!

Die Veranstaltung ist abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt!

10,00 €


Freitag, 22. Januar

19:30 Uhr

 

Balkanologic

 

Vasile Dárnea, Violine

Thomas Hanz, Gitarre

Miroslav Grahovac, Akkordeon

Alex Morsey, Kontrabass

 

 

Klassische Filigranität trifft auf den Schwung der Folklore vom Balkan ...

... und der Geist des Jazz verbindet sich mit weltmusikalischen Ingredienzien – in diesem Spannungsfeld bewegt sich die Musik von Balkanologic. Sorgfältig ausgearbeitete Kompositionen und Arrangements voller Überraschungen blühen in der mitreißenden Spielfreude des frisch gegründeten Ensembles aus dem Ruhrgebiet auf.

Wer sind Balkanologic? Vier Virtuosen, studierte Berufsmusiker, die hörbaren Spaß daran haben, miteinander zu spielen, stilistische Grenzen zu überschreiten und Hörerwartungen lustvoll zu unterlaufen. Der Violinist Vasile Dárnea komponiert die Stücke zwischen meditativer Innigkeit, betörender Melancholie und tanzbarer Energie. Begleitet wird sein mal melodisches, mal hochvirtuoses Geigenspiel von Miroslav Grahovac am Akkordeon, Thomas Hanz an der klassischen Gitarre und Alex Morsey an Kontrabass und Sousaphon. Jedes Mitglied des Ensembles bekommt dabei seine Momente im Rampenlicht, ob nun Grahovac seinem Akkordeon rasante Skalen entlockt, Morsey die spielerischen Möglichkeiten des Kontrabasses auslotet oder Hanz mit technischer Brillanz die Töne von den Gitarrensaiten perlen lässt.

Die unbändige Lust am Musizieren und die Wirkung der Kompositionen entfaltet sich am Besten, wenn man Balkanologic live erlebt. Wenn bei „Young Spirit“ nach einer introspektiven Einleitung unvermittelt ein rhythmisches Feuer ausbricht, geht das unweigerlich ins Tanzbein. Wenn bei „The Real Life“ eine fast schon wie eine barocke Invention anmutende Geigenmelodie unmittelbar in einen treibenden Groove übergeht, den alle vier Vollblutmusiker mit sichtlichem Spaß bis in die letzte Faser ihres Körpers leben und ausspielen, um dann in eine explosive Jazzsession zu münden, wartet man gespannt auf die nächste überraschende Wendung, die diese Musik nehmen mag. Und das Ohr wird nicht enttäuscht: Urplötzlich befindet man sich in einem wilden Folklore-Tanz, der in einem Moment Wildwest-Bluegrass evoziert, im nächsten die Klänge des Balkan. Einen ähnlichen Spagat geht auch das Stück „Chinese Balkan“, das mit fernöstlich anmutender Pentatonik spielt und sie mit „balkanologischer“ Rhythmik kontrastiert.

So begegnen sich in allen Stücken von Balkanologic die unterschiedlichsten musikalischen Welten und verbinden sich zu einer neuen, überraschenden, berührenden, fesselnden Einheit, die effektiv zwischen ruhigen, in sich gekehrten Momenten und schier überbordender Lebenslust pendelt. Mit Dárneas Kompositionen und ihrer packenden Interpretation durch vier Musiker, die allesamt Meister auf ihren Instrumenten sind, wird die alte Weisheit, dass Musik die einzige alle Völker und Kulturen weltweit verbindende Sprache sei, aufs Schönste umgesetzt und bewiesen. Am besten live im Konzert, wo die bestechenden Melodien, spannenden Harmoniefolgen und ansteckenden Rhythmen niemanden kalt lassen. Derart wird die Musik von Balkanologic zu einer veritablen Feier des Lebens in all seinen Facetten und all seiner Schönheit.

 

Eintritt: 20 €

Mitglieder erhalten 20% Ermäßigung

 Das Konzert ist abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt!

20,00 €


Sonntag, 24. Januar

 

17:00 Uhr

 

Sonderkonzert

für Mitglieder und Sponsoren

 

GolzDanilov Gitarrenduo

 

Sören Alexander Golz, Gitarre

Ivan Danilov, Gitarre

 

„Emotionalität und spieltechnische Brillanz“ – es ist sicherlich kein Zufall, dass Zeitungen, Rundfunk und TV im In- und Ausland das gemeinsame Musizieren der beiden Gitarristen Sören Alexander Golz (*1994) und Ivan Danilov (*1992) immer wieder mit diesen Worten charakterisieren. Nicht nur das Publikum der 25. Liechtensteiner Gitarrentage, sondern auch die Gäste des finalen Konzertes beim größten Internationalen Gitarrenfestival Frankreichs in Paris (PIGF) würdigten das präzise Zusammenspiel und die wortlose Einigkeit im ausverkauften Saal mit Standing Ovations und nicht enden wollendem Beifall.

Das Studium bei Prof. Alfred Eickholt und Prof. Gerhard Reichenbach an der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Standort Wuppertal begann für die beiden Nachwuchskünstler bereits im Alter von 14 Jahren. Schon das Jungstudium war geprägt von zahlreichen Konzerten und Wettbewerbserfolgen, u.a. beim bedeutendsten Internationalen Jugendwettbewerb für Gitarre „Andrés Segovia“ der European Guitar Teachers Association (EGTA).

Diese Preisträgerschaften setzten sich während ihres Studiums sowohl solistisch als auch im Gitarrenduo auf internationaler Ebene nahtlos fort. Golz und Danilov gewannen nicht nur den traditionsreichen Wuppertaler Barmenia-Wettbewerb, an dem Ensembles aller Musikhoch-schulen NRWs teilnahmen, sondern auch den weltweit angesehensten Wettbewerb für Gitarrenduos im Fürstentum Liechtenstein 2016.

Die künstlerische Entwicklung der beiden Gitarristen wurde durch die Zusammenarbeit mit den renommiertesten Künstlern des Instruments, u.a. Sérgio & Odair Assad, Zoran Dukič, Paco de Lucia und Pepe Romero bereichert.

Auch die Zusammenarbeit mit Sinfonieorchestern zeichnet das Gitarrenduo aus. Im Dezember 2018 präsentierten Golz und Danilov das selten zu hörende „Concerto op. 201“ des italienischen Komponisten Mario Castelnuovo-Tedesco mit dem Vogtland Philharmonie Orchester unter der Leitung von David Marlow gleich zwei Mal in ausverkauften Häusern. Zudem führten sie bereits mehrfach das diffizile „Concierto Madrigal“ von Joaquin Rodrigo auf, zuletzt  2019 mit dem Orquesta Filarmónica Municipal de Guayaquil (Ecuador) unter der Leitung von David Harutyunyan.

Mittlerweile sind Sören Alexander Golz und Ivan Danilov gern gesehene Gäste sowie Dozenten auf internationalen Gitarrenfestivals und Gitarrenkongressen. Neben Konzert-Engagements, u.a. in Belgien, China, Ecuador, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz, spielten sie bereits auch in den national angesagten Konzerthäusern. Ihr Repertoire umfasst Kompositionen aus nahezu fünf Jahrhunderten der Musikgeschichte sowie eigene Bearbeitungen diverser Werke jeglicher Stilrichtungen.

2017 veröffentlichte das Duo seine Debüt-CD vir2os, die von der Fachpresse als „Album von hohem Rang und höchster spielerischer Eleganz“ gewürdigt wurde.

Im Oktober 2017 wurden Sören Alexander Golz und Ivan Danilov als jüngste Preisträger überhaupt in der bereits 60 jährigen Preishistorie für ihr gemeinsames künstlerisches Wirken mit dem Kulturförderpreis des Landes NRW ausgezeichnet, den einst auch die weltberühmte Choreografin Pina Bausch und der Violinist Frank Peter Zimmermann erhielten.

 

Darüberhinaus erhielten sie 2019 den Kunst-und Kulturpreis der Enno und Christa Springmann – Stiftung.

 

 

Der Eintritt ist frei - Spenden erbeten für unsere Kulturarbeit

Anmeldung erforderlich!Das Konzert ist abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt!

 

0,00 €


Mittwoch, 27. Januar

15:00 - 17:00 Uhr

 

Literaturcafé - Wir lesen vor

im Anschluss an Kaffee und Kuchen:

Stefan Zweig:

Brennendes Geheimnis (2/2)

 

Es lesen vor: Sara Ruge und Tania Vollmer

Eintritt: 10 € inkl. - Bitte anmelden!

Die Veranstaltung ist abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt!

10,00 €


Freitag, 29. Januar

 19:30 Uhr

 

Das besondere Konzert

Jaime Moraga Vasquez, Schlagzeug

 

Werke von: Karlheinz Stockhausen, Iannis Xenakis, Maki Ishii, Georges Aperghis, Eric Guinivan und Casey Cangelosi

 

Jaime Moraga Vasquez erhielt 2014 den Folkwang-Preis und wurde zudem in den Jahren 2013 und 2015 von der Stockhausen-Stiftung Kürten ausgezeichnet. 2015 erhielt er ein Stipendium der Kunststiftung NRW.

Neben seiner Tätigkeit als Solist war er Mitglied verschiedener Ensembles; er hat mit der Stockhausen-Stiftung zusammengearbeitet, wirkte 2018 als Solist spielte in Coesfeld des Schlagzeugkonzerts von Bertold Hummel.

Jaime Moraga Vasquez ist in auch ganz aktiv in der freien Improvisation und Jazz Szene in verschiedene Projekte in Spanien, Deutschland und ganz Europa.

Er ist »Endorser« der Perkussions-Firmen Meinl und Rohema.

 

Eintritt: 20 €

Mitglieder erhalten 20% Ermäßigung

Das Konzert ist abgesagt und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt!

20,00 €